Erste Lehrveranstaltung des RailCampus OWL gestartet

Dozent Christian Albers, Projektmanager bei der DB Systemtechnik, bietet Studierenden der FH Bielefeld, der TH OWL und der Universitäten Bielefeld und Paderborn im laufenden Wintersemester tiefe Einblicke in das System Bahn.

Der Auftakt ist gemacht: Mit der virtuellen Vorlesung „Einführung in das System Bahn“ ist die Lehre am RailCampus OWL in Minden am Montag gestartet. 51 Studierende, primär aus den ingenieurswissenschaftlichen Studiengängen von FH Bielefeld, TH OWL, Universität Bielefeld und Universität Paderborn kamen online zusammen und erhielten Einblick in die Geschichte und aktuelle Bedeutung der Bahn.

Extrem kundiger und begeisterungsfähiger Dozent

Als Dozent wurde mit Christian Albers, Projektmanager der DB Systemtechnik, ein extrem kundiger Insider gewonnen. Jeweils montags zwischen 16 und 19 Uhr hält Albers Vorlesung. „Ich möchte Sympathie und Begeisterung für das System Bahn vermitteln“, so der Dozent. „Die Vorlesung soll eine Orientierungshilfe für die richtige Studiengangs- und spätere Berufswahl sein.“ Zwölf Termine sind in diesem Wintersemester angesetzt. Gekrönt wird die erste Lehrveranstaltung des RailCampus OWL Ende Januar durch eine Exkursion nach Minden, einem der wichtigsten und traditionsreichsten Bahnstandorte Deutschlands, Hauptsitz von DB Systemtechnik sowie Standort von DB Cargo und wichtigen Bahntechnikunternehmen.

Wissenschaftlicher Nachwuchs für die Bahn der Zukunft

Am RailCampus OWL soll Studierenden ein umfangreiches Wissen über die technologischen Anforderungen intelligenter Bahnsysteme vermittelt werden, um wissenschaftlich ausgebildeten Nachwuchs für den zukunftsträchtigen Verkehrsträger Bahn zu entwickeln. Noch stehen der geplante Bachelor- und der Masterstudiengang nicht – die vier beteiligten Hochschulen arbeiten mit Hochdruck am Konzept und der Schaffung der Rahmenbedingungen für die hochschulübergreifenden Studiengänge. Dennoch können sich die Hörerinnen und Hörer der Vorlesung „Einführung in das System Bahn“ die Lehrveranstaltung als Wahlmodul mit abschließender Prüfung voll für ihr Studium anrechnen lassen und erhalten dafür fünf Creditpoints. Anmelden können sich die Studierenden über ihre jeweiligen Studiengangsleiterinnen und -leiter oder direkt über ihre Vorlesungsverzeichnisse. Sie erhalten dann einen Link für die Onlinevorlesung.

Große Resonanz und dennoch sind noch Plätze frei

„Wir sind extrem zufrieden mit der Resonanz auf diese erste Lehrveranstaltung des RailCampus OWL“, so Professor Dr. Rolf Naumann, Beauftragter für die Entwicklung der Studiengänge am RailCampus OWL und Dekan des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik an der FH Bielefeld. Da die Veranstaltung online durchgeführt wird, sind trotz der hohen Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Kurzentschlossene immer noch Plätze frei, so Naumann. „Selbst wenn jemand die erste Vorlesung verpasst hat, ist eine Teilnahme und das Ablegen der Prüfung noch möglich.“

Extrem breites thematisches Spektrum

Das thematische Spektrum der Vorlesung ist breit angelegt und zielt insbesondere auf ingenieurswissenschaftliche Studiengänge wie Maschinenbau. Aber auch Betriebswirtschaftsstudierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahntechnikunternehmen und RailCampus-Mitinitiatoren Harting und Wago können sich in diesem Wahlmodul wertvolles Wissen aneignen: Die Hörerinnen und Hörer erhalten unter anderem Einblicke in Fahrzeugtechnik, Bahnanlagen und Energiesysteme, in Leit- und Sicherungstechnik sowie Bahnbetrieb, Instandhaltung und Eisenbahnrecht. Aktuelle Entwicklungen im Personennah- und -fernverkehr sowie im Güterverkehr werden ebenso behandelt wie gesellschaftliche und ökonomische Aspekte des Systems Bahn. Zukunftsthemen wie Automatisierung und Digitalisierung sind weitere wichtige Bausteine.

Bahn stärken, Klimaziele erreichen!

Zum inhaltlichen Kontext der Lehrveranstaltung: An der Bahn kommt niemand vorbei, der Klimaziele ernst nimmt. Sie spielt eine Schlüsselrolle bei der notwendigen Verkehrswende. Für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben sind allerdings nicht nur zukunftsfähige Technologien beispielsweise in Form von intelligenter, digitaler Systeme notwendig, sondern auch entsprechende Fach- und Führungskräfte. Diese werden am künftig am RailCampus OWL wissenschaftlich fundiert ausgebildet. Den ersten Impuls hierfür gibt jetzt die Lehrveranstaltung von Christian Albers. Der Ingenieur hat schon während seines dualen Studiums in verschiedenen Bereichen bei der Deutschen Bahn gearbeitet, im Güterverkehr ebenso wie im Technikressort und in der Instandhaltung. Albers hat die technische Fahrzeugbetreuung übernommen und als staatlich geprüfter Eisenbahnbetriebsleiter die Verantwortung für die Leitung und Überwachung sicherheitsrelevanter Abläufe gehabt. Inhaltlich unterstützt wird der 36-Jährige von seinem erfahrenen DB Systemtechnik-Kollegen Dr. Markus Traupe, der auch an der Entwicklung der Studiengänge des RailCampus OWL maßgeblich beteiligt ist.

Erstklassige Karrierechancen für wissenschaftlich ausgebildete Kräfte

„In den nächsten zehn Jahren werden viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eisenbahnunternehmen und Zuliefererbetriebe in den Ruhestand gehen“, sagt Christian Albers. „Dies bietet Studierenden große Chancen für den Berufseinstieg – und das nicht nur in Berlin oder Frankfurt, sondern hier bei uns in Ostwestfalen-Lippe.“ Lesen Sie auch nachgestelltes Kurzinterview mit dem Experten.

Zum RailCampus OWL: Die Deutsche Bahn und die zahlreichen Hersteller von Bahntechnik brauchen gut ausgebildetes Personal, das eine hohe Kompetenz in den Bereichen Informatik, Data-Science und Systemtechnik sowie Know-how im System Bahn besitzt. Dieses soll am RailCampus OWL im Rahmen von einem Bachelor- und einem Masterstudiengang ausgebildet werden. Darüber hinaus wird es auf dem RailCampus OWL innovative Lehrkonzepte für den Bereich der beruflichen Bildung geben. Darüber hinaus erforschen und entwickeln Hochschulen, Bahn und Wirtschaftsunternehmen gemeinsam am RailCampus OWL innovative Technologien und Konzepte, um das einzigartige Potenzial der Schiene für eine klimaneutrale Verkehrswende voll ausschöpfen zu können. Initiiert wurde das Projekt von der Fachhochschule Bielefeld, der Universität Bielefeld, der Universität Paderborn und der Technischen Hochschule OWL mit dem Ziel, Kompetenzen für die Entwicklung der Bahntechnologie der Zukunft zu bündeln und ein starkes Netzwerk wichtiger Bahn-Akteure aufzubauen, um Synergieeffekte zu generieren und zu nutzen. Mit an Bord sind neben der Deutschen Bahn auch die Unternehmen Harting und Wago als bedeutende Hersteller und Zulieferer für Bahntechnik, außerdem die Stadt Minden und der Kreis Minden-Lübbecke, die den Standort des RailCampus OWL auf dem Areal der DB Systemtechnik in ihre Entwicklungspläne integrieren. Der RailCampus OWL ist ein Projekt der REGIONALE 2022. Das Land NRW gibt Fördermittel in Höhe von über 700.000 Euro, der Bund beteiligt sich mit 20 Millionen und plant über das Ministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur, den RailCampus OWL zu einer Außenstelle des Deutschen Zentrums für Mobilität der Zukunft zu machen.

Information zur Vorlesung „Einführung in das System Bahn“

Die Veranstaltung findet immer montags von 16 bis 19 Uhr online statt. Sie ist geöffnet für Studierende der FH Bielefeld (Fachbereiche Ingenieurwissenschaften und Mathematik sowie Campus Minden und Wirtschaft), der Universität Bielefeld (Technische Fakultät), Universität Paderborn (Maschinenbau) und TH OWL (Elektrotechnik, Technische Informatik) sowie für Mitarbeitende der Firmen Harting und Wago.

Kontakt für eine Teilnahme:

Genaue Informationen und den direkten Link zu der Online-Veranstaltung erhalten Interessierte über folgende Wege:

Interessierte Studierende:

  • FH Bielefeld: Fachbereich Ingenieurwissenschaften und Mathematik
  • TH OWL: Fachbereich Elektrotechnik und Technische Informatik
  • Universität Bielefeld: Technische Fakultät / AG Angewandte Informatik
  • Universität Paderborn: Lehrstuhl für Dynamik und Mechatronik (LDM)

Die Studiengangsleiter verweisen dann auf die jeweiligen Hochschulplattformen, in welchen die Detailinformationen, die Unterlagen für die Online-Vorlesung und auch der Link zum Zoom-Meeting eingestellt sind.

Interessierte der am RailCampus OWL beteiligten Unternehmen:
Kontakt über Dr. Markus Traupe (Markus.Traupe@deutschebahn.com). Herr Dr. Traupe wird die Detailinformationen an die Interessierten der am RailCampus OWL beteiligten Unternehmen weitergeben.

„Spaß an der Arbeit und den Themen haben“Vier Fragen an Christian Albers, Dozent der Lehrveranstaltung „Einführung in das System Bahn“ des RailCampus OWL

Was lernen die Studierenden bei Ihnen über die Perspektiven der Bahn?

Die Studierenden lernen in der Vorlesung, das System Bahn zu verstehen. Sie lernen, wie Netze aufgebaut sind, wie Fahrpläne konstruiert werden und wie komplex das System Bahn ist. Weitere Lerninhalte sind Grundlagen der Spurführungs-, Antriebs- und Bremstechnik wie auch die Technik der Eisenbahninfrastruktur. Zum Beispiel: Wie kommt der Strom in die Lokomotive? Wie ist eine Weiche aufgebaut? Wie funktionieren Signale? Mit Blick auf die Zukunft werden Themen wie die digitale automatische Kupplung (DAK) behandelt.

Warum sollten Studierende Ihre Lehrveranstaltung belegen?

Der Arbeitsmarkt im Eisenbahnsektor steht vor einem großen Wandel. In den nächsten zehn Jahren werden viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eisenbahnunternehmen und Zuliefererbetriebe in den Ruhestand gehen. Dies bietet Studierenden große Chancen für den Berufseinstieg – und das nicht nur in Berlin oder Frankfurt, sondern hier bei uns in Ostwestfalen-Lippe. Die Lehrveranstaltung „Einführung in das System Bahn“ wird einen breit gefächerten Überblick über viele Bereiche des Systems Bahn geben. Sie soll eine Orientierungshilfe für die richtige Studiengangs- und spätere Berufswahl sein. Ich möchte Sympathie und Begeisterung für das System Bahn vermitteln. Denn später einen Job zu machen, um Geld zu verdienen, ist das eine – aber Spaß an der Arbeit und den Themen zu haben, ist viel wichtiger! 

Wie fällt Ihr Zwischenresümee aus, wenn Sie auf den Verkehrsträger Bahn schauen?

Das System Bahn ist ein ausgereiftes Verkehrssystem. Es ist extrem sicher. Es ist umwelt- und klimafreundlich, weil das Rad-Schiene-System reibungsarm und damit fast ohne Energieverluste arbeitet. Dazu ist es massengut- und transittauglich. Was das System Bahn braucht: Noch mehr Befürworter, Unterstützer und Macher! Und das am Besten in Form von hoch qualifiziertem Nachwuchs mit Leidenschaft! Und das ist einer der wichtigen Gründe, den RailCampus OWL zu starten. Denn schlaue Köpfe gibt es nicht nur in Aachen, Berlin, Dresden und Darmstadt an den dortigen eisenbahnspezifischen Hochschulen, sondern auch hier bei uns mitten in Ostwestfalen-Lippe!

Was motiviert Sie als Dozent am RailCampus OWL zu arbeiten?

Ich bin leidenschaftlicher Eisenbahner. Mein Vater hat bei mir das Interesse für Modelleisenbahnen geweckt und damit auch das Interesse an der „echten“ Eisenbahn. Als Schüler habe ich gern Züge fotografiert, und so stand meine Berufswahl fest: Etwas mit der Eisenbahn. Während meines dualen Studiums an meinem Ausbildungsstandort im DB CargoZentrum Hagen, Westfalen, haben Chefs und Kollegen mir das Wissen rund um die Eisenbahn mit voller Begeisterung vermittelt. Genau das treibt mich an: Ich möchte die Begeisterung für die Bahn weitergeben!

Vortrag: Railway – Innovationsökosystem Schiene & RailCampus OWL

Am 2. Dezember 2021 steht der RailCampus OWL im Zentrum der Veranstaltungsreihe „solutions 2021“ der OstWestfalenLippe GmbH. Das Thema des Vortrags lautet „Railway – Innovationsökosystem Schiene & RailCampus OWL“. Interessierte können sich bis zum 18. November 2021 online anmelden.

In Minden entsteht direkt an der wichtigen Bahntrasse zwischen Köln und Berlin der RailCampus OWL. Hier soll schwerpunktmäßig zu den Themen Automatisierung im System Bahn, Innovative Instandhaltung sowie Vernetzte Transportlogistik geforscht, gelehrt und gearbeitet werden. Träger des entstehenden Innovationsökosystems Bahn am Standort der DB-Systemtechnik sind der Campus OWL e.V., der Zusammenschluss der fünf staatlichen Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe, sowie die Deutschen Bahn (DB) und weiteren Partnerinnen und Partnern aus der Wirtschaft.

Die Referenten an diesem Tag sind Professor Dr. Stefan Witte (TH OWL), Dr. Lars Müller (DB Systemtechnik GmbH), Professor Dr. Rolf Naumann (FH Bielefeld) und Dr. Holger Schmidt (DB Cargo AG). Sie stellen das Konzept, den aktuellen Stand sowie erste Projekte des RailCampus OWL vor.

Alle Infos im Überblick

Railway – Innovationsökosystem Schiene & RailCampus OWL
Donnerstag, 2. Dezember 2021
Einlass: 14.50 Uhr, Beginn: 15.30 Uhr, Ende: 18.00 Uhr

DB Systemtechnik GmbH
Pionierstraße 10, Kantine
32423 Minden

Der Eingang der Kantine ist von der Straßenseite zu erreichen. Dort sind auch kostenlose Parkplätze vorhanden.

Die Veranstaltung wird unter den aktuell und regional gültigen 3G-Regeln stattfinden. Teilnehmende bringen bitte einen gültigen Nachweis (Geimpft, Genesen, Getestet) mit. Während der Veranstaltung ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2-Maske oder medizinische Maske) verpflichtend.

Interessierte können sich in der Zeit vom 18. Oktober bis 18. November 2021 über das Online-Formular verbindlich anmelden. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 50 Personen begrenzt.

Zur Anmeldung

UrbanLand Partie 2021 feiert Projekte und bilanziert Ergebnisse der REGIONALE 2022

Projekte der REGIONALE 2022 verwirklichen Ideen und Modelle für die Zukunftsfähigkeit der Region. Sie bringen Lösungen für ein gutes Leben in OWL – jetzt und in Zukunft. Diese Botschaft stand im Mittelpunkt der UrbanLand Partie am 27. August 2021 auf dem Plateau des Kaiser-Wilhelm-Denkmals in Porta Westfalica. Rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, von Initiativen und Vereinen verfolgten das Open-Air-Programm mit Redebeiträgen von NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach, Regierungspräsidentin Judith Pirscher und Landrat Jürgen Müller, Vorsitzender des UrbanLand Board.

Stimmen

„OWL steht für ‚Offenheit. Wille. Leidenschaft‘: Das kommt mit der REGIONALE 2022 unter dem Titel ‚UrbanLand‘ sehr stark zum Ausdruck: Innovative Ideen, gepaart mit zupackendem Handeln sind die besten Voraussetzungen dafür, dass die REGIONALE 2022 ein voller Erfolg wird. Mit unseren Förderprogrammen aus der Städtebauförderung, Dorferneuerung und Heimatförderung hat alleine das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen die REGIONALE-Projekte in OWL mit mehr als 36 Millionen Euro unterstützt. Das zeigt: Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen investiert in Innovation, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit von OWL“, resümierte Ministerin Ina Scharrenbach.

„Im UrbanLand setzen wir auf die Qualitäten von Stadt und Land und das wird für die Menschen hier auch zunehmend sichtbar und spürbar sein. In Ostwestfalen-Lippe zeigen wir, wie es gehen kann, denn es gibt Alternativen zum Leben in den Metropolen. Die 31 heute ausgezeichneten Projekte des vergangenen Jahres zeigen, was wir sind und vor allem, wofür wir stehen: für lebendige Quartiere, attraktive Orte der Begegnung und starke Heimaten, für gesunde Lebens- und Kulturräume, für Daseinsvorsorge und Gesundheitsversorgung, für vernetzte Mobilität und für eine starke Innovations- und Wirtschaftskraft. Wir sind eine attraktive und vernetzte Region“, so Landrat Jürgen Müller.

Zukunftsforscher Dr. Daniel Dettling stellte in seiner Videobotschaft heraus: „Ostwestfalen-Lippe ist ein Syntheseraum aus Stadt und Land, Urbanität, Suburbanität und ländlichem Raum. Als Region in der Mitte von Deutschland und Europa kann es von den Trends der Konnektivität und Glokalisierung, der Verbindung von Globalisierung und Regionalisierung, profitieren.“

Regierungspräsidentin Judith Pirscher zeigte sich begeistert: „Die Regionale wird die Region verwandeln. Sie stärkt die Zusammenarbeit und bringt die Denker und die Macher zusammen. Rund 81 Millionen Euro, das sind zwei Drittel der insgesamt 122 Millionen Euro Fördermittel, fließen in Projekte, die die Zusammenarbeit von Hochschulen und Wirtschaft vertiefen. Sie machen den Mittelstand digitaler und innovationsfähiger. Nicht zuletzt halten sie die Fachkräfte in der Region.“

Worum gings?

Mit REGIONALE 2022 nutzt Ostwestfalen-Lippe die Chance, ein umfassendes gesamt-regional ausgerichtetes Infrastrukturprogramm umzusetzen. UrbanLand ist dabei Headline und Zielvision zugleich.

Die Veranstaltung blickte auf die bisherigen Ergebnisse der REGIONALE 2022. Unter der Überschrift „Sieben Lösungen aus Ostwestfalen-Lippe für ein gutes Leben“ wurde ein Überblick gegeben. Projekte vor Ort sollen zeigen, wie Lösungen für wichtige Zukunftsfragen aussehen können: sichere und einfache Erreichbarkeit mit vernetzter Mobilität, Innovationsimpulse für exzellente Bildung und berufliche Entfaltung, lebendige Quartiere und Kommunen, starke Lebensräume zwischen Stadt und Land, sichere Daseinsvorsorge und Gesundheitsversorgung und insgesamt eine attraktive erlebbare Region.

„UrbanLand steht für den Anspruch, den Menschen in Ostwestfalen-Lippe ein attraktives Lebensumfeld und eine zukunftsfähige Gemeinschaft zu sichern – unabhängig davon, ob sie in der Stadt oder auf dem Land leben. Für die Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit der Region braucht es spannende und lebendige Umgebungen für ein modernes Leben,“ erläutert Annette Nothnagel, Leiterin der REGIONALE 2022 bei der OstWestfalenLippe GmbH.

Hinter den REGIONALE-Projekten stehen starke Netzwerke, interkommunale Kooperationen und engagierte Menschen und Institutionen. Die Projekte des letzten Jahres – seit September 2020 – flankierten das Bühnenprogramm der UrbanLand Partie, wo in Interviews und Gesprächen Konzepte und einzelne konkrete Projekte vorgestellt wurden. Gemeinsam mit Regierungspräsidentin Judith Pirscher ehrten Landrat Jürgen Müller und Rudolf Delius, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der OWL GmbH, die Verantwortlichen der insgesamt 31 Projekte, die im vergangenen Jahr den sogenannten A-Beschluss erhielten. Ihnen wurde ein symbolischer Sitzwürfel für das UrbanLand Ostwestfalen-Lippe übergeben.

Zum Ende wagte OWL GmbH-Geschäftsführer Herbert Weber eine Vorschau auf das finale Jahr, das Präsentationsjahr der REGIONALE 2022. Der UrbanLand-Sommer startet im März 2022 als großes gemeinsames Fest. Mit zahlreichen Veranstaltungen in allen Teilen OWLs wird gezeigt, was geschafft und geschaffen wurde. Die Menschen in Ostwestfalen-Lippe sollen das UrbanLand kennenlernen und Projekte und Orte besuchen können. Und sie sollen – gleich welchen Alters und in welcher Lebenssituation – erfahren können, welche guten Lösungen mit der REGIONALE 2022 umgesetzt werden.

Die UrbanLand Partie ist die jährliche Netzwerkveranstaltung der REGIONALE 2022, organisiert von der OstWestfalenLippe GmbH. OWL GmbH-Geschäftsführer Herbert Weber freute sich über den wiederum großen Zuspruch: „Die REGIONALE bringt die Region in Bewegung, die UrbanLand-Idee wird in den Städten und Gemeinden, Vereinen und Organisationen engagiert angepackt. Das hat die Veranstaltung heute gezeigt. Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist ein großartiger Ort für unsere UrbanLand Partie gewesen.“

RailCampus OWL sucht eine Geschäftsführung

Mit dem RailCampus OWL entwickeln Bahnbetreiber, Hochschulen und Wirtschaft am Standort Minden ein einzigartiges Innovationsnetzwerk für die Bahntechnologie der Zukunft. Projektinitiatoren sind die Universität Bielefeld, die Fachhochschule Bielefeld, die Universität Paderborn und die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Seitens der Wirtschaft sind die Deutsche Bahn mit der DB Systemtechnik und DB Cargo sowie die HARTING Technologiegruppe und WAGO mit an Bord. Die Stadt Minden und der Kreis Minden-Lübbecke zählen ebenfalls zu den Projektpartnern.


Um die Aufgaben für den Aufbau und die Kooperation zu bündeln, sucht der RailCampus OWL zum nächstmöglichen Zeitpunkt am Standort Minden eine Geschäftsführung (m/w/d).

Die Stelle ist zunächst bis zum 31.12.2023 befristet.

Die Aufgaben umfassen unter anderem die Leitung und den Aufbau der Geschäftsstelle, das Entwickeln einer Strategie zusammen mit den Mitgliedern und dem Vorstand des RailCampus OWL, eine intensive Zusammenarbeit mit dem enstehenden Deutschen Zentrum für Mobilität, die Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit für den RailCampus OWL.

Bewerbungen für diese spannende Aufgabe sind unter dieser Adresse möglich.

Netzwerk für Innovationen auf der Schiene: Land fördert RailCampus OWL

Verkehrsminister Hendrik Wüst übergibt Bescheid über mehr als 700.000 Euro
„Moderne Verkehrspolitik ist der beste Klimaschutz. Deswegen muss Deutschland wieder Bahnland werden“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. „Wir nutzen die Chancen der Digitalisierung und schaffen damit mehr Kapazität, mehr Zuverlässigkeit, höhere Effizienz und mehr Klima-schutz für bessere, sichere und saubere Mobilität. Das Land fördert gerne den RailCampus OWL, der die Innovationskraft Ostwestfalen-Lip-pes mit seinen vielen Unternehmen und Forschungseinrichtungen weiter stärkt. Eine Investition in die Zukunft!“
Auf dem RailCampus OWL werden neue Technologien für den Schie-nengüterverkehr entwickelt. Dazu gehören etwa die Automatisierung und Digitalisierung der Prozessabläufe und der Güterwagentechnologie. In neuen Studiengängen sollen Fach- und Führungskräfte für ein neues technologisches Zeitalter im Schienenverkehr ausgebildet werden.
Projektinitiatoren sind die Universität Bielefeld, die Fachhochschule Bielefeld, die Universität Paderborn und die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL). Seitens der Wirtschaft sind die Deutsche Bahn mit der DB Systemtechnik und DB Cargo sowie Harting und Wago beteiligt. Auch die Stadt Minden und der Kreis Minden-Lübbecke zählen zu den Projektpartnern. Die DB Systemtechnik stellt für den RailCampus OWL Teile des Geländes und der Gebäude in Minden zur Verfügung.
„Die Deutsche Bahn sieht in dem Projekt RailCampus große Chancen“, so Hans Peter Lang, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Sys-temtechnik und CTO der Deutschen Bahn AG. „Wir können unser Know-how einbringen, Studenten für die Bahn begeistern und auf diese Weise die für uns so wichtigen Nachwuchskräfte gewinnen. Wir wollen Innovationsdynamik erzeugen – und das in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Minden. Auf dem Gelände der DB Systemtechnik werden La-bore, Büros und Unterrichtsräume entstehen, um Automatisierung und Digitalisierung im Bahnsektor radikal zu beschleunigen. Die Deutsche Bahn unterstützt den RailCampus deshalb mit voller Kraft.“
Professor Dr. Stefan Witte, Mitglied des Initiatorenkreises und Vizepräsi-dent für Forschung und Transfer der TH OWL: „Im Zusammenspiel zwi-schen Wissenschaft und Wirtschaft entstehen auf dem RailCampus OWL neue Kooperationen und ein einzigartiges Ökosystem für Innovati-onen im Schienenverkehr. Forschung und Transfer bekommen im Kon-text Bahn eine neue Qualität und die künftigen Studierenden der Ba-chelor- und Masterstudiengänge sind in ein ideales fachliches Umfeld eingebunden. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen – nun kann der Aufbau des RailCampus OWL mit voller Fahrt weitergehen.“
„Hochschulen, Wirtschaft, Stadt und Kreis arbeiten in diesem Leucht-turmprojekt mit bundesweiter Strahlkraft Hand in Hand, um mitten in der Stadt Minden mit besten infrastrukturellen Voraussetzungen Innovatio-nen für die Zukunft der Mobilität auf die Schiene zu bringen“, so Annette Nothnagel, Leiterin REGIONALE 2022 bei der OWL GmbH. „Ich freue mich, dass der RailCampus OWL ein Projekt der REGIONALE 2022 ist, weil er bundesweit den Innovations- und Kompetenzstandort Nordrhein-Westfalen stärkt, weil er aktiv zur Stadtentwicklung in OWL beiträgt und Minden zusätzlich Aufwind verschafft, und weil er nicht nur junge Men-schen in die Stadt holt, sondern insgesamt die Fachkräftekompetenz in der Region stärkt.“
Der Campus wird Teil des Deutschen Zentrums für Mobilität der Zukunft (DZM), welches seinen Hauptsitz in München und weitere Standorte in ganz Deutschland haben wird. Der Standort in Minden ist einer von vier Satellitenstandorten. Die Initialförderung erfolgt zunächst durch das Land, und soll den reibungslosen Übergang in die Struktur des bundes-weit tätigen DZM ermöglichen.

RailCampus OWL ist offizielles Regionale-Projekt

Der RailCampus OWL hat heute A-Status erhalten. Damit ist das Projekt rund um das Thema Digitalisierung der Bahn ab heute offizielles Regionale 2022-Projekt. Insgesamt hat das UrbanLand-Board in seiner Sommersitzung acht Projekte mit dem A-Status ausgezeichnet.

„OstWestfalenLippe ebnet über die REGIONALE 2022 große Entwicklungsimpulse und beweist durch gemeinsame Arbeit und gute Projekte, wie Regionalentwicklung funktioniert. Damit werden wichtige Fragen unserer Zeit beantwortet. Ich freue mich auf viele weitere Projekte und auf das Präsentationsjahr 2022 in OWL“, würdigt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW. „Über Leuchtturmprojekte wie den RailCampus OWL wird integrierte Stadtentwicklung und Innovation befördert.“ OWL. Das REGIONALE-Projekt RailCampus OWL bringt führende Expertinnen und Experten für Bahntechnologie aus Wissenschaft und Industrie auf einem Campus am Standort Minden zusammen und wird mit neuen Studiengängen Fach- und Führungskräfte für ein neues technologisches Zeitalter im Schienenverkehr ausbilden. Projektinitiatoren sind die Universität Bielefeld, die Fachhochschule Bielefeld, die Universität Paderborn und die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL). Seitens der Wirtschaft sind die Deutsche Bahn mit der DB Systemtechnik und DB Cargo sowie HARTING und WAGO mit an Bord. Auch die Stadt Minden und der Kreis Minden-Lübbecke zählen zu den Projektpartnern. „Die Synergien zwischen den Hochschulen, der Industrie und derDeutschen Bahn sollen dazu beitragen, Produkte und Ideen zur Digitalisierung des Bahnbetriebs schneller und besser umzusetzen. Über die REGIONALE 2022 hat das Vorhaben, dass Außenstelle des Deutschen Zentrums Mobilität der Zukunft werden soll, enormen Aufwind erfahren. Wir freuen uns über die Auszeichnung“, so TH OWL-Professor Dr. Stefan Witte für den Initiatorenkreis.

Wir sind online!

Am 30. Juni ist die Landingpage zum RailCampus OWL online gegangen. Auf unserer Internetseite finden Sie einen kompakten Überblick zu den Initiatoren des Projektes, die neuesten Nachrichten rund um den RailCampus OWL und die Wünsche unserer Unterstützerinnen und Unterstützer an die Zukunft des Projektes.

Bachelorstudiengang für digitale Bahnsysteme

Die vier beteiligten Hochschulen (Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Universität Bielefeld, FH Bielefeld und Universität Paderborn) konzipieren gemeinsam einen neuen Studiengang für den RailCampus OWL. Der Bachelorstudiengang „Digitale Bahnsysteme“ startet im Wintersemester 2022/23 und legt den Schwerpunkt auf die digitalen Systeme des Bahnverkehrs der Zukunft. Die Deutsche Bahn und die zahlreichen Hersteller von Bahntechnik brauchen gut ausgebildetes Personal, das eine hohe Kompetenz in den Bereichen Informatik, Data Science und Systemtechnik sowie Know-how im System Bahn besitzt. Zu den Inhalten gehören deshalb sowohl naturwissenschaftliche und mathematische Grundlagen als auch Grundlagen in Maschinenbau, Elektrotechnik und Programmierung. Die Studierenden lernen wie Fahrzeug- und Bremstechnik funktionieren, wie die Schieneninfrastruktur und die Leit -und Sicherungstechnik aufgebaut sind.

Auf dem RailCampus OWL werden darüber hinaus innovative Lehrkonzepte für den Bereich der beruflichen Bildung enstehen, die die Fachleute der Zukunft fit machen für den Umgang mit neuen Technologien und Prozessen. Ziel des RailCampus OWL ist ein Brückenschlag zwischen Forschung, akademischer und betrieblicher Bildung. Der entscheidende Vorteil des RailCampus OWL wird dabei die direkte Nähe zur Forschung sein.

RailCampus OWL präsentiert sich auf dem innocam.FORUM

Am 10. Juni war das Kompetenznetzwerk für automatisierte und vernetzte Mobilität in Nordrhein-Westfalen (innocam.NRW) mit dem Innocam.FORUM virtuell zu Gast in Ostwestfalen-Lippe. Das Austauschformat widmete sich dieses Mal dem Thema Mobilität auf der Schiene. Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld und Vorsitzende des Campus OWL, hob in ihrer Keynote die Bedeutung der Region Ostwestfalen-Lippe als Standort diverser Hidden Champions sowie mehrerer Hochschulen mit über 75.000 Studierenden hervor. Dieses Zusammenspiel macht das Innovations-Ökosystem innerhalb der Region so besonders und schafft ideale Bedingungen für Innovationen in Technik, Automatisierung und Digitalisierung, die dann auf Entwicklungen im Bereich Mobilität einwirken.

In der Gesprächsrunde „Automatisierte und vernetzte Mobilität auf der Schiene“ stellten Moderator Prof. Dr. Christian Schindler (Institut für Schienenfahrzeuge der RWTH Aachen) und seine Gäste Prof. Dr. Stefan Witte (TH OWL und Beiratsmitglied bei innocam.NRW), Dr. Lars Müller (DB Systemtechnik) für den RailCampus OWL sowie Sören Claus (SRCC gGmbH) und Dr. Susann Oehme (TU Chemnitz) für den Smart Rail Connectivity Campus die Bedeutung von Nachwuchsförderung in den Vordergrund. Denn nur mit attraktiven Studiengängen sind die Fach- und Führungskräfte von morgen für die Herausforderungen der kommenden Zeit gewappnet.

Das Kompetenznetzwerk automatisierte und vernetzte Mobilität Nordrhein-Westfalen „innocam.NRW“ ist zentrale und neutrale Anlaufstelle für die Akteure der Mobilitätsbranche. Mit dem Ziel, die verkehrsträger-übergreifende und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken, werden die Partner in gemeinsamen Austauschformaten zusammengebracht. So können neue Projekte mit direktem Mehrwert für das Wachstum und die Weiterentwicklung nutzergerechter Mobilitätsangebote für die Bürgerinnen und Bürger des Landes entstehen.

Mit dem innocam.FORUM hat das Netzwerk ein Format geschaffen, das den Austausch aller an automatisierter und vernetzter Mobilität interessierter Akteurinnen und Akteure ermöglicht und einen Raum schafft, um sich untereinander zu vernetzen. Aktuelle Erkenntnisse aus dem Bereich der automatisierten und vernetzten Mobilität und Best-Practice Beispiele aus Nordrhein-Westfalen werden dort durch komprimierte, kurze Vorträge vorgestellt und komplexere Sachverhalte als Gesprächsrunden thematisiert.

Hochschulen, Unternehmen und Politik stellen Weichen für RailCampus OWL

Memorandum of Understanding auf digitalem Parlamentarischen Abend unterzeichnet: Alle Signale stehen auf Grün zur Schaffung eines Bahntechnologie-Innovationsnetzwerks für Ausbildung und Forschung am Standort Minden.

Auf einem digitalen Parlamentarischen Abend am 13. April 2021 haben Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft das Projekt mit einem „Memorandum of Understanding“ besiegelt, darunter Hendrik Wüst, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Sigrid Nikutta, Vorstand Güterverkehr Deutsche Bahn AG sowie Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Campus OWL-Vorsitzende und Präsidentin der Fachhochschule (FH) Bielefeld. „Der RailCampus OWL ist ein sehr gutes Beispiel für die enge Kooperation der Hochschulen im Verbund Campus OWL, in dem die fünf staatlichen Hochschulen in OWL seit mehr als zehn Jahren erfolgreich zusammenarbeiten“, so Schramm-Wölk. „Keine der Hochschulen hätte das Projekt allein stemmen können! Doch nun werden Lehre und Forschung in enger Kooperation mit der Bahnindustrie am RailCampus OWL ihren Beitrag für eine nachhaltige Mobilität leisten können.“

Das Projekt bringt führende Expertinnen und Experten für Bahntechnologie aus Wissenschaft und Industrie auf einem Campus zusammen und wird mit neuen Studiengängen Fach- und Führungskräfte für ein neues technologisches Zeitalter im Schienenverkehr ausbilden. Projektinitiatoren sind die Universität Bielefeld, die Fachhochschule Bielefeld, die Universität Paderborn und die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Seitens der Wirtschaft sind die Deutsche Bahn mit der DB Systemtechnik und DB Cargo sowie HARTING und WAGO mit an Bord – Gespräche mit weiteren Partnern laufen. Auch die Stadt Minden und der Kreis Minden-Lübbecke zählen zu den Projektpartnern.